Richtig programmieren: Softwareergonomie

Richtig programmieren: SoftwareergonomieBeim Programmieren ist meist guter Programmstil gefragt. Auf ausreichendes Kommentieren der Quelltexte, richtige Einrückungen und das Vermeiden von Spaghetticode soll geachtet werden. Doch all diese Punkte verschwinden für den Endanwender “unter der Haube”; was bleibt, ist die Benutzeroberfläche. Diese ist meist grafisch ausgeführt und wird als GUI (graphical user interface) bezeichnet. Doch versteht der Anwender auch, worum es beim Programm geht? Kann es jeder bedienen? Und wie erstellt man eine ergonomische Anwendung?

Unter dem Begriff „Softwareergonomie“ versteht man den Versuch, Computerprogramme so benutz- und gebrauchstauglich wie möglich zu gestalten. Sollte dies nicht der Fall sein, könnten Wut, Stress und die Senkung der Arbeitsproduktivität die Folge sein.

 

Um dies zu vermeiden wurden unter anderem in der 1996 eingeführten Bildschirmarbeitsverordnung des Gesundheitsministeriums ein Richtlinienpaket eingeführt und bei Nichteinhaltung mit bis zu 25.000 € Bußgeld belegt.

Doch fragen wir uns zuallererst: Was ist Softwareergonomie eigentlich? Auf den folgenden Seiten stellen wir zwei funktionsgleiche, aber dennoch vollkommen unterschiedliche Anwendungen gegenüber und erläutern die Aspekte anhand dieser Beispiele.

Im Anschluss werden wir noch den Aspekt der „Barrierefreiheit“ erläutern.

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3 Kommentare »

  1. Tony sagt:

    25. Februar 2007 @ 10:46

    Super Artikel und gutes Beispiel-Design auf Seite drei!
    Mir fehlt hier allerdings noch ein Link, wie man nun ein Vista-Skin (z.B.) in seine Anwendung einbringt (da dies im Artikel angesprochen wurde, wäre es wirklich wünschenswert).

  2. Friedrich sagt:

    26. Februar 2007 @ 12:00

    Moin!

    Der Vista-Skin kam mehr oder weniger zufällig in den Screenshot, da das Negativbeispiel in der Schule und die bessere Version bei mir Zuhause entstand. Ich fand das aber trotzdem ganz chic, da so noch zusätzliche modernität ausgestrahlt wird.

    Gruß Friedrich

  3. Elena sagt:

    18. Dezember 2007 @ 0:43

    Software-Ergonomie ist ein wichtiges Thema, der Verweis auf das Grundgesetz allerdings völlig überflüssig. Jenes regelt nämlich nur das Verhältnis zwischen Staat und Bürgern — ich als Entwickler schlechter Benutzeroberflächen darf also Behinderte völlig folgenlos benachteiligen…

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