125 Jahre Nahverkehr in Nürnberg - Teil II

125 Jahre Nahverkehr in Nürnberg - Teil IIDie Altbauwagen der elektrischen Straßenbahn

Der zweite Teil des Artikels “125 Jahre Nahverkehr in Nürnberg” behandelt die Fahrzeuge der elektrischen Straßenbahn in der Zeit vom Beginn der Elektrifizierung im Jahre 1896 bis zum Ende des zweiten Weltkriegs 1945.

Alle Artikel in dieser Serie

  • Teil I: Die Geschichte der Pferdebahn
  • Teil II: Die Altbauwagen der elektrischen Straßenbahn
  • Teil III: Die Großraumwagen der Serien 200 und 300
  • Teil IV: Die Stadtbahnwagen N6 und N8
  • Teil V: Die Niederflurwagen GT6N und GT8N
  • Teil VI: Der U-Bahnsimulator in Nürnberg 
  • Den Anfang macht der im Teil I schon gezeigte Wagen 3, der 1896 gebaute und älteste noch erhaltene elektrische Straßenbahnwagen in Nürnberg. Wie in dieser Zeit üblich, verfügt er über einen kompletten Holzaufbau. Die Motorleistung ist mit zwei Motoren zu je 15 kW recht bescheiden.

    Hier ist der Wagen beim Ausrücken in St. Peter zu sehen.

    Wagen 3, der älteste erhaltene elektrische Straßenbahnwagen in Nürnberg.

    Von MAN wurden in den Jahren 1904 bis 1906 die Wagen 202 bis 243 gebaut, von denen der Wagen 204 noch erhalten und liebevoll restauriert wurde. Der Zweiachser hat eine Leistung von 64 kW.

    Wagen 204 abgestellt im neuen Betriebshof an der Heinrich-Alfes-Straße.

    Wagen 204 abgestellt im Betriebshof an der Heinrich-Alfes-Str.

    Blick in den Innenraum des Wagens während der Fahrt zurück ins Depot St. Peter.

    Blick in den Innenraum des Wagens

    Im Jahr 1913 gebaut wurde der Wagen 701 von MAN, der über eine Leistung von 80 kW verfügt. Dieser ruht sich zusammen mit Wagen 204 im Depot St. Peter aus.

    Wagen 204 und 701

    Wagen 701 präsentiert sich im besten Licht in der Regensburger Straße, als die Fahrzeuge für den großen Korso zusammengestellt werden.

    Wagen 701 in der Regensburger Str.

    In den Jahren 1926 bis 1929 wurden die letzten Wagen mit Holzaufbau gebaut. Als einziger aus dieser Zeit ist Wagen 867 bis heute erhalten geblieben. Mit seiner Leistung von 100 kW kann er auch mit einem Beiwagen noch gut beschleunigen.

    Wagen 867 verkehrt hier auf der “Burgring-Linie”, einer etwa einstündigen Rundfahrt durch ganz Nürnberg. In wenigen Augenblicken wird er das Depot verlassen.

    Wagen 867 im Depot

    Elektronik ist hier nicht zu finden: Der Fahrerstand des Tw 867.

    Fahrerstand des Wagens 867

    Der Wagen in der Frankenstraße.

    Der Wagen in der Frankenstraße

    Im Jahre 1935 setzte man auf Stahlaufbauten. Aus dieser Zeit stammt Wagen 877, der hier mit zwei Beiwagen an der Peterskirche angekommen ist.

    Stahlwagen 877

    Auch der grün lackierte Wagen 876 ist als Stahlwagen der gleichen Serie von MAN noch erhalten. Hier verlässt er gerade die Haltestelle Trafowerk in der Nähe des neuen Betriebshofs.

    Wagen 876 am Trafowerk

    Im Kriegsjahr 1940 wurden die Wagen 901 bis 930 gebaut, von denen die Wagen 901 und 910 noch erhalten sind. Letzterer ist betriebsfähig und ist hier gerade im neuen Betriebshof angekommen.

    Wagen 910 im Betriebshof

    Am Depot St. Peter rangiert Tw 910 gerade einige Wagen.

    Wagen 910 rangiert

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  • Teil I: Die Geschichte der Pferdebahn
  • Teil II: Die Altbauwagen der elektrischen Straßenbahn
  • Teil III: Die Großraumwagen der Serien 200 und 300
  • Teil IV: Die Stadtbahnwagen N6 und N8
  • Teil V: Die Niederflurwagen GT6N und GT8N
  • Teil VI: Der U-Bahnsimulator in Nürnberg 
  • 1 Kommentar »

    1. maxi sagt:

      17. Juni 2008 @ 13:57

      echt cool

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