125 Jahre Nahverkehr in Nürnberg - Teil III
Großraumwagen der Serien 200 und 300
Durch Fahrzeugknappheit - und weil die Vorkriegswagen zu alt geworden waren - beschaffte die Nürnberg-Fürther Straßenbahn in den Jahren 1955 bis 1957 zwei Prototyp-Züge des Typs 200, die aufgrund ihrer Länge von 14,1 Metern als Großraumwagen bezeichnet wurden.
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Da mit den Großraum-Prototypzügen Tw 201/202 und Bw 1501/1502 recht gute Erfahrungen gemacht worden waren, wurden bis Ende 1960 von der Serienausführung 67 Triebwagen beschafft. Von diesen ist der Museumstriebwagen 250 noch erhalten.
Wagen 250 steht hier im Depot St. Peter.

Kurze Zeit später rückt er aus und fährt als Sonderlinie 14 in Richtung Trafowerk.
Einige Zeit später trifft er im neuen Betriebshof an der Heinrich-Alfes-Straße ein.
In den Jahren 1962 bis 1966 beschaffte die VAG die noch größeren Gelenktriebwagen GT6 der 300er-Serie. Im Gegensatz zu den vierachsigen 200ern verfügen sie in der Wagenmitte über ein Gelenk, beide Wagenhälften stützen sich auf ein Jakobsdrehgestell ab. Der letzte planmäßige Einsatz der 20,1 Meter langen Züge endete im September 2003. Die Wagen 305 und 334 sollen als Museumsfahrzeuge erhalten bleiben.
Wagen 334 ist soeben in der Regensburger Straße angekommen und rangiert nun in das Depot St. Peter.

Hier schleicht 334 gerade auf dem Gelände des neuen Betriebshofes herum.
Nach einer weiteren Runde rückt 334 in St. Peter ein.

Ein Blick in den Wagen 334:

Der Fahrerstand des Wagens 334:

Damit der Zug rückwärts rangiert werden kann, befindet sich am Ende des Wagens ein Rückfahrpult mit den wichtigsten Bedienelementen.

Blick aus dem Gelenktriebwagen in den Beiwagen:

Wagen 305, der andere noch erhaltene Wagen dieser Serie, steht hier im Betriebshof Heinrich-Alfes-Straße.

Nach einem langen anstrengenden Tag hat sich das Plakat auf dem Wagen 334 schon etwas gelöst.

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