Sonderzug nach Wolnzach
Schon öfter wurde es in letzter Zeit geplant - nun konnte es endlich Realität werden: An diesem Wochenende pendelt ein Sonderzug der Aktion Münchner Fahrgäste und der Bayrischen Oberlandbahn (BOB) zwischen Rohrbach (Ilm) und Wolnzach Markt. Auf dieser Strecke, die sonst nur für den Güterverkehr genutzt wird, soll auch der Personenverkehr in Zukunft wiederbelebt werden.
Nur etwa fünf Kilometer sind es vom Rohrbacher Bahnhof nach Wolnzach Markt, doch die Bahnstrecke wird zur Zeit nur für den Güterverkehr genutzt. Doch auch im Personenverkehr könnte die Strecke gut genutzt werden, so meint es unter anderem die Aktion Münchner Fahrgäste, die von einer Einbindung der Strecke in den MVV - ähnlich der S-Bahnlinie A nach Altomünster - träumt.

Der Zug für den Wolnzach-Express wird durch die Bayrischen Oberlandbahn gefahren. Die erste und letzte Fahrt beginnt und endet hierbei im Münchner Hauptbahnhof.

Zum Einsatz kommt der VT 725 der BOB vom Typ Talent; diese Züge laufen bei der Deutschen Bahn unter der Baureihennummer 643. Pünktlich um 10.55 setzte sich der Wolnzach-Express in Bewegung und folgte zunächst der wenige Minuten früher vom Nachbargleis gefahrenen Regionalbahn nach Rohrbach.

Von Rohrbach ging es dann weiter auf das Güterzuggleis nach Wolnzach.

“Nächster Bahnhof: Wolnzach Markt, der Zug endet dort.”

Großer Bahnhof in Wolnzach, viele Bewohner der Stadt erwarteten die Ankunft des Zuges.
Politiker aus der Region und Vertreter der Aktion Münchner Fahrgäste hielten eine kurze Rede.

Etwas leerer ist es am Bahnsteig, als sich der Zug zurück nach Rohrbach in Bewegung setzt. Viele Wolnzacher möchten diese Gelegenheit nicht verpassen.

Zwischen 12 und 22 Uhr am Samstag und zwischen 11 Uhr und 18 Uhr am Sonntag verkehrt der Zug stündlich zwischen Rohrbach und Wolnzach. Abfahrt ist in Rohrbach jeweils zur Minute 05 sowie in Wolnzach zur Minute 44.
Impressionen
Die folgenden Bilder zeigen Impressionen von den Sonderfahrten am Samstag sowie von der Strecke.




Bilder der Sonderzüge durch die Holledau





Ein besonderes Highlight sind die Fahrten ans Streckenende in Jebertshausen:

2 Kommentare »
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Martin Marino sagt:
14. August 2006 @ 11:15
Hallo Daniel,
toller Bericht - hast Du echt gut gemacht!
Superschnell noch dazu.
Gruß Martin (der Einarmige)
Andreas Zimmermann sagt:
14. August 2006 @ 23:16
Du Daniel, ned schlecht. Aber jetzt schau’ dir mal meine Bilder an.
Die sind viel besser, vor allem von den gewählten Motiven her. *rofl*
http://www.nietenzaehler.de/de/photo-woex.htm
Schöne Grüße von da wo man den Holledauer Hauptbahnhof, dessen Glasdach noch nicht ganz fertig ist, sehen könnte, wenn die Bäume ned wären.
Andreas