Deutschlands schnellster Nahverkehrszug

Deutschlands schnellster NahverkehrszugMit dem Nahverkehr in einer Stunde und 42 Minuten von München nach Nürnberg - das ist seit heute möglich. Mit maximal 200 km/h brausen die Züge durch die Holledau und über die Schnellfahrstrecke parallel zur Autobahn A9. Den urspünglich für die Verbindung angedachten Kunstnamen “FRESH” hat die Bahn glücklicherweise gestrichen, so dass die Züge nun München-Nürnberg-Express heißen. Das beste: Die schnellen Sprinter können mit dem Bayernticket benutzt werden.

Karte des München-Nürnberg-Express

Karte des München-Nürnberg-Express PDF-Download

Für den München-Nürnberg-Express kommen - untypisch im Nahverkehr - ehemalige InterCity-Großraumwagen zum Einsatz. Diese sind bei den hohen Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h nötig, weil die Wagen druckdicht sein müssen.

 

Das führt zu bisher ungewohnt hohem Komfort im Nahverkehr, bisher kamen auf dieser Relation lediglich Doppelstockwagen zum Einsatz.

DB Regio ist mächtig stolz auf die neuen Züge

DB Regio ist mächtig stolz auf die neuen Züge 

RE 4034 kurz nach der Ankunft in Nürnberg

RE 4034 kurz nach der Ankunft in Nürnberg 

Die indirekte Beleuchtung sorgt dafür, dass der Reisende auch ein wenig schlafen kann 

Die indirekte Beleuchtung sorgt dafür, dass der Reisende auch ein wenig schlafen kann

Gegebenenfalls reserviert? Dieses Relikt des Fernverkehrs wird wohl arbeitslos werden.

Gegebenenfalls reserviert? Dieses Relikt des Fernverkehrs wird wohl arbeitslos werden. 

Die aus 6 Wagen bestehenden Züge verfügen über 430 Plätze, das sind zwar weniger als in den Doppelstockwagen, doch dafür können die Gepäckstücke besser verstaut werden.

 

In der ersten Klasse gibt es nur ein sehr begrenztes Angebot von zwei Abteilen mit 12 Sitzplätzen, diese befinden sich im ersten Wagen hinter der Lok.

Nur zwei Abteile der ersten Klasse führt der Zug

Nur zwei Abteile der ersten Klasse führt der Zug 

Zusätzlich zum München-Nürnberg-Express, der alle zwei Stunden verkehrt, fahren weiterhin Regional-Express-Züge mit Doppelstockwagen über die altbekannte Relation, diese fahren etwa eine Stunde zeitversetzt und haben eine etwas längere Fahrzeit.

RE 4045 bei Obermarbach

RE 4045 bei Obermarbach

RE 4049 in München Hbf

RE 4049 in München Hbf 

RE 4050 tritt in wenigen Minuten seine Reise nach Nürnberg an

RE 4050 tritt in wenigen Minuten seine Reise nach Nürnberg an

Im Steuerwagen befindet sich ein großer Mehrzweckraum, in dem Fahrräder untergebracht werden können. Auch für einen Rollstuhlstellplatz im Fahrgastraum ist in diesem Wagen gesorgt.

Der Mehrzweckraum im Steuerwagen

Der Mehrzweckraum im Steuerwagen 

RE 4044

RE 4044

RE 4044 in Petershausen 

RE 4044 in Petershausen

22 Kommentare »

  1. Frederik sagt:

    10. Dezember 2006 @ 22:09

    Echt schön das Ding, war heute auch unterwegs den FRESH zu fuzzen. :-)

    Viele Grüße Frederik

  2. Alexander Hasler sagt:

    18. Dezember 2006 @ 10:35

    Im München-Nürnberg-Express befinden sich lediglich zwei 1.-Klasse-Abteile; das ist eindeutig zu wenig. Außerdem fehlen gänzlich die Schwerbehinderten-Sitzplätze, sodaß dieser Klientel lediglich der kostenlose Übergang in die 1. Klasse bleibt (sofern das Zugpersonal mitspielt), oder - sofern das Zugpersonal bei den derzeit überfüllten Zügen überhaupt durchkommt - den Zugbegleiter zu bitten, irgend einen Fahrgast aufzufordern, seinen Platz für einen Schwerbehinderten freizumachen. Keine gute Lösung!! Ebenfalls bleibt noch zu hoffen, daß die Strecken von Petershausen nach Pfaffenhofen/Ilm, von Pfaffenhofen/Ilm nach Rohrbach und von Rohrbach nach Ingolstadt Hbf ebenfalls für Tempo 200 ausgebaut werden.

  3. Andreas sagt:

    19. Dezember 2006 @ 22:44

    “Im München-Nürnberg-Express befinden sich lediglich zwei

    1.-Klasse-Abteile; das ist eindeutig zu wenig.”
    In vielen Zügen würde diese 1. Klasse von den Kunden eh berechtigterweise gestürmt. ;-)

    “Außerdem fehlen gänzlich die Schwerbehinderten-Sitzplätze”

    Ähm… bitte? Also es sind einige als solche gekennzeichnet (L+) und Rollstuhlplätze gibt’s auch deutlich mehr als in den n-Wagen…

    “Ebenfalls bleibt noch zu hoffen, daß die Strecken von Petershausen nach Pfaffenhofen/Ilm, von Pfaffenhofen/Ilm nach Rohrbach und von Rohrbach nach Ingolstadt Hbf ebenfalls für Tempo 200 ausgebaut werden.”

    Aaaah! Es heißt Pfaffenhofen (Ilm). Wir fahren nach Pfaffenhofen an der Ilm (eine nähere Angabe) und nicht nach Pfaffenhofen oder Ilm (eine Auswahl)! *g*

    Ansonsten wäre das ganz toll, aber das Versprechen gibt’s ja schon sehr lange. Eigentlich sollte das alles schon in Betrieb sein, eigentlich sollte die Strecke ähnlich ausgebaut sein wie zwischen Abzw. Kanal und Petershausen, eigentlich…

    Der Ausbau zwischen Rohrbach und Reichertshofen dürfte sich aber noch so um einige Jahre/Jahrzehnte auf sich warten lassen, da gibt’s noch ganz fiese Kurvenradien, die wir den Wolnzachern zu verdanken haben, die in der Zeit des Bahnbaus um 1860-67 mal mehr zu sagen hatten als die Pörnbacher, sonst würde die Strecke nicht diesen Bogen auf Wolnzacher (heute Rohrbacher) Gelände machen, sondern von Pfaffenhofen gradaus über die Gegend bei Pörnbach nach Ingolstadt, wäre geografisch vielleicht sogar einfacher gewesen…

    Auch war mal eine Neubaustrecke von Pfaffenhofen gradaus nach Ingolstadt geplant, aber seitdem das glücklicherweise in der Schublade verschwunden ist, ist auch schon sehr viel Wasser die Ilm runter. Viel interessanter, aber genauso alt war die Idee die Strecke über den damals noch geplanten Flughafen im Erdinger Moos nach Ingolstadt und Nürnberg zu führen und dann irgendwann mit der damals auch noch geplanten NBS Würzburg-Hannover zu verbinden. Eigentlich, da war aber angeblich ein Wahlkreis eines Politikers im Weg, daher hat man die bestehende Strecke umgebaut - aber weil man Geld so schwer zählen kann, hat man mitten in den Arbeiten gemerkt, dass man keins mehr hat und deshalb erneuert man die uralten Gleise bei Pfaffenhofen z.B. nur quasi Meterweise in kleinen Häppchen, wo’s wirklich notwendig ist…

    Diese Salamitaktik dürfte in absehbarer Zeit wieder für Stress auf der jetzt vielbefahrenen Strecke sorgen, wenn einige der alten Holzschwellen/Gleise zwischendrin dann doch mal rausmüssen.

    Freuen wir uns also lieber, dass wir zwischen Pfaffenhofen und Rohrbach seit fast 10 Jahren überhaupt mal wieder so schnell (160 km/h) fahren dürfen! *fg* Für den Fresh dürfte das aber eh wurscht sein, weil ob man auf 10 km Strecke mal kurz auf 160 km/h oder auf 200 km/h hochkommt, dürfte von der Fahrzeit auch nicht mehr so viel ausmachen, zwischen Pfaffenhofen und Petershausen wäre das eher zu realisieren und auch wegen der längeren Strecke und dem Alter so manchen Gleises würde ich da mal anfangen…

    Schöne Grüße,
    ein themenbekannter Anwohner und Froschfan

  4. Alexander Hasler sagt:

    28. Dezember 2006 @ 15:16

    Da scheinen sich die Schwerbehindertenplätze (ich rede nicht von den Rollstuhlfahrerplätzen) wohl nur im sog. “Steuerwagen” zu befinden, in den übrigen Wagen gibt’s tatsächlich keine! Für Blinde wie mich äußerst unpraktisch; wenn ich von Ingolstadt Nord nach München Hbf fahre, muß ich am Ingolstädter Nordbahnhof erst ganz nach hinten laufen, um dann in München Hbf wieder ganz nach vorne laufen zu dürfen! Jeder Zugbegleiter, mit dem ich über dieses Thema diskutiert habe, schimpft über die totale Fehlplanung dieser Züge! Ebenfalls hat man nicht bedacht, daß nun sehr viele Fahrgäste, die vorher mit dem Doppelstock-Zug gefahren sind, zum Nürnberg-München-Express (Fresh ist eine nicht mehr gültige Bezeichnung) gewechselt sind. Folge davon sind hoffnungslos überfüllte Züge! Aufgrunddessen fahre ich gerne in der 1. Wagenklasse, aber da sollten eben noch mehr Platzmöglichkeiten geschaffen werden. Und letztlich liegt wohl auf der Hand, daß ich in diesem Zusammenhang von Pfaffenhofen an der Ilm spreche, denn meines Wissens ist z. B. von Pfaffenhofen an der Glonn keine Schnellfahrstrecke nach Ingolstadt geplant.

  5. Andreas sagt:

    16. Januar 2007 @ 15:06

    “Da scheinen sich die Schwerbehindertenplätze (ich rede nicht von den Rollstuhlfahrerplätzen) wohl nur im sog. “Steuerwagen” zu befinden, in den übrigen Wagen gibt’s tatsächlich keine! Für Blinde wie mich äußerst unpraktisch; wenn ich von Ingolstadt Nord nach München Hbf fahre, muß ich am Ingolstädter Nordbahnhof erst ganz nach hinten laufen, um dann in München Hbf wieder ganz nach vorne laufen zu dürfen!”

    Interessant. Warum muss man beispielsweise als Blinder in den Steuerwagen laufen? Plätze, die als Schwerbehindertenplätze markiert sind gibt es doch in den anderen Wagen auch. Oder haben die Plätze, die du meinst, noch eine andere Funktion?

    “(Fresh ist eine nicht mehr gültige Bezeichnung)”

    Wird aber in Fan-Kreisen wegen der Kürze ebenso wie MNX, MüNüX oder “Frosch” (Wortspiel mit Fresh) so verwendet.

    “Ebenfalls hat man nicht bedacht, daß nun sehr viele Fahrgäste, die vorher mit dem Doppelstock-Zug gefahren sind, zum Nürnberg-München-Express (Fresh ist eine nicht mehr gültige Bezeichnung) gewechselt sind. Folge davon sind hoffnungslos überfüllte Züge!”

    Mittlerweile nachdem der Christkindlesmarkt vorbei ist, ist es auch nicht mehr voller als früher in den Dosto-Zügen. Seitdem fährt auch eher eine Minderheit der Fahrgäste die ganze Strecke durch, ist meine Beobachtung. Die Dosto-Züge sind im Übrigen auch noch ganz gut gefüllt.

    “Aufgrunddessen fahre ich gerne in der 1. Wagenklasse, aber da sollten eben noch mehr Platzmöglichkeiten geschaffen werden.”

    Gerade weil man davon ausging, dass der Zug voll wird, hat man die Zahl der 1. Klasse-Abteile klein gehalten. Allerdings ist die 1. Klasse im MüNüX die meiste Zeit eh nur schlecht ausgelastet.

    “Und letztlich liegt wohl auf der Hand, daß ich in diesem Zusammenhang von Pfaffenhofen an der Ilm spreche, denn meines Wissens ist z. B. von Pfaffenhofen an der Glonn keine Schnellfahrstrecke nach Ingolstadt geplant.”

    Es ging um die Schreibweise. Die Schreibweise Pfaffenhofen/Ilm ist meiner Meinung nach ganz einfach falsch und wird auch im offiziellen Rahmen nie so genutzt, entweder man verwendet die offizielle Schreibweise wie sie von der DB AG verwendet wird “Pfaffenhofen (Ilm)” oder man verwendet die lange Form “Pfaffenhofen a. d. Ilm” bzw. ausgeschrieben “Pfaffenhofen an der Ilm”.

  6. Alexander Hasler sagt:

    24. Januar 2007 @ 10:21

    Es gibt definitiv außer im Steuerwagen keine Schwerbehindertenplätze (mit einem + gekennzeichnet); wenn doch, bitte ich höflich um Mitteilung wo. Ich rede von Schwerbehindertenplätzen ohne besondere Funktion, welche von bereits sitzenden Fahrgästen durch Vorlage des Schwerbehindertenausweises freigemacht werden. Ich finde keine derart gekennzeichneten Plätze außer im besagten Steuerwagen. Folge: Mein MüNüX geht ab München Hbf um 17.05 Uhr und ist Sekunden nach der Bereitstellung bereits überfüllt => aufgrund der fehlenden Schwerbehindertenplätze fahre ich nun - ohne einen Aufpreis zahlen zu müssen - im 1.-Klasse-Abteil.

    Da ich lediglich auf der Strecke zwischen München Hbf und Ingolstadt Nord pendle, kann ich definitiv die Frequenz bis Nürnberg nicht beurteilen, jedoch zwischen München und Ingolstadt Nord sind die Züge - nätürlich während der Stoßzeiten - hoffnungslos überfüllt. Ich fahre morgens ab Ingolstadt Nord um 05.52 Uhr und bereits ab Ingolstadt Hbf ist der Zug proppenvoll, trotz der sehr frühen Uhrzeit. Ein Teil der in Ingolstadt Hbf zusteigenden Fahrgäste muß bereits stehen, und ab Petershausen sind sogar die Stehplätze in den Großraumwagen voll.

    Es wäre wünschenswert, wenn wenigstens zu den Stoßzeiten zusätzliche MüNüXs verkehren würden und vielleicht doch bis zum Jahre 2010 die gesamte Strecke zwischen München und Ingolstadt Hbf auf 200 km/h ausgebaut würde.

    Das mit der Schreibweise Pfaffenhofen an der Ilm akzeptiere ich so!

    Noch ein Hinweis: Die meiste Verspätung fahren alle (!) Züge, bevor sie in München Hbf einfahren können, ein. Schön, praktisch (vor Allem für die Fahrgäste Richtung Süden), aber leider aus Kostengründen wohl die nächsten 100 Jahre nicht machbar, wäre eine vollständige Untertunnelung des Münchener Hbfs.

  7. Andreas sagt:

    13. Februar 2007 @ 14:26

    “Es gibt definitiv außer im Steuerwagen keine Schwerbehindertenplätze (mit einem + gekennzeichnet); wenn doch, bitte ich höflich um Mitteilung wo.”

    Gibt’s den Wagen nur in den “Monsterfröschen”? In einem Bpmz mit Rollstuhlplätzen und behindertengerechtem WC sind sehr viele Plätze als Schwerbehindertenplätze ausgezeichnet. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine so ein Wagen müsste auch in den Nürnberger Garnituren drin sein. Die entsprechenden Schilder sind oben in den Reservierungskästchen - und sehen so aus, als wären sie da auch schon länger. Weil es leider derzeit noch dunkel ist, wenn ich unterwegs bin, hab’ ich davon wie von so vielem noch kein Foto, wenn’s gegen Sommer geht oder bei der nächsten Spezial-Tour, will ich das aber nachholen.

    “Es wäre wünschenswert, wenn wenigstens zu den Stoßzeiten zusätzliche MüNüXs verkehren würden und vielleicht doch bis zum Jahre 2010 die gesamte Strecke zwischen München und Ingolstadt Hbf auf 200 km/h ausgebaut würde.”

    Ein Ausbau wäre sinnvoll, wird aber mittelfristig nur zwischen Petershausen und Rohrbach vorgenommen, durch den Einbau einer LZB soll dort durchgehend 190 km/h möglich sein; warum nicht 200 km/h weiß ich auch nicht… zwischen Rohrbach und Ingolstadt wird’s auch noch länger nur maximal 160 km/h geben, da müsste die Strecke aufwendiger umgebaut werden -> Kurvenradien und das wird man warscheinlich nicht so schnell erfolgen. Und selbst wenn - warscheinlich wird sich nur die Wartezeit in Ingolstadt erhöhen -> Takt.

    Nun, es gibt außer den MüNüXen durchaus auch noch andere Züge, ab und zu wenn ich’s nicht eilig und mal wieder Lust auf n-Wagen (oder Dosto, ist aber eher selten^^) habe, fahr’ ich mit diesen. Die brauchen länger und sind nicht ganz so nobel, aber sie sind meinen Beobachtungen/Erfahrungen nach auch nicht ganz so voll; München - Petershausen ist noch das meiste los! Viele eindeutig gekennzeichnete Schwerbehindertenplätze sind in diesen Zügen übrigens drin. ;-)

  8. Andreas sagt:

    15. Februar 2007 @ 21:08

    “In einem Bpmz mit Rollstuhlplätzen und behindertengerechtem WC sind sehr viele Plätze als Schwerbehindertenplätze ausgezeichnet.”

    Sorry, nachdem ich jetzt heute nachgeschaut und so langsam eine komplette Wagenliste zusammen habe: Es gibt nur zwei Bpmbz für den FRESH, folglich sind dieses beiden Wagen (sehr sehr warscheinlich) wirklich nur in der langen Verstärkergarnitur. Wegen der Rollstuhlplätze, da ja der Steuerwagen fehlt und sonst keine vorhanden wären.

  9. Robert sagt:

    5. März 2007 @ 17:20

    Hallo,

    es wäre vielleicht besser den MüNüX auszubauen der um 17:05 Uhr von München in Richtung Nürnberg abfährt, als in erster Linie die Strecke. Denn ich fahre auch immer mit diesem und da muss ich leider immer auf dem Boden sitzen. Und das “dumme” daran ist dass da drinnen leider viele Petershausener drin sitzen, die meiner Meinung nach aufgrund der kürzeren Strecke noch mit einem Doppelstocker fahren können. Auch eine Lösung wäre meines Erachtens dass die Ingolstädter ausnahmsweise zuschlagsfrei mit dem ICE fahren dürfen der um 16:53 Uhr in München abfährt. Dann sind die Ingolstädter schon mal raus aus dem 17:05 Uhr Zug. Aber so wie ich die Bahn kenne schert sich diese nicht darum. Ich fahre übrigens bis Rohrbach nicht bis Ingolstadt. Ausserdem ist der MüNüX in der Früh Ankunft um 6:48 Uhr in München in Rohrbach auch schon immer voll. Da heißt es für mich dann meistens auf dem Boden sitzen. Die Bahn scheint sich aber nicht darum zu kümmern.

  10. Andreas sagt:

    6. März 2007 @ 15:27

    “Ich fahre übrigens bis Rohrbach nicht bis Ingolstadt.”
    Cool, da fahr’ ich auch hin, nur mit dem “Mega-Frosch” eine Stunde früher. :-D
    (Der ist auch nicht ganz so überlaufen)

    Das Problem ist halt nur, dass man nicht einfach bestimmten Leuten die Benutzung verbieten kann. Andererseits besteht kein Grund, das Angebot auszubauen, da genug Kapazität da ist, nur fahren die Dostos jetzt halt mit weniger Leuten drin, weil alle Fresh fahren wollen. Allerdings war das abzusehen, ich hab’ schon vor der Einführung des MüNüX gesagt, dass der Halt in Petershausen nicht sein muss oder dass der MVV einfach ungültig sein sollte und der FRESH nicht als preiswerte Express-S-Bahn genutzt wird. - Aber mir wurde da immer nur Eigennutz vorgeworfen. *fg*

    Aber mal sehen, vielleicht reagiert man zum neuen Fahrplan, da es ja scheinbar auch erhöhten Bremsenverschleiß an den Wagen geben soll, da würde ein Halt weniger bei gleicher Fahrzeit ganz gut tun, dann fährt der Zug auch nicht wie so oft 2 Minuten hinter’m Fahrplan her. ;-)

    Die andere und auch sinnvollere Möglichlichkeit wäre, eine Verstärkung des Zugs auf 7 Wagen. Die Wagen wären da: Der lange Verstärkerzug (Mü - In)wurde schon um einen Wagen gekürzt (jetzt nur noch 9 Wagen), der Wagen kommt in den Normalumlauf. Der andere Wagen für den Gegenzug wird aus dem Reservebestand genommen, das sollte möglich sein. Man müsste nur diese 170m-Minimalbahnsteige an der NBS um etwa 20m verlängern!

    Ich arbeite derzeit an einer Webseite zum MüNüX, ich werde das Thema da da sicher mal aufgreifen. http://freshfan.nietenzaehler.de

  11. Andreas sagt:

    7. März 2007 @ 9:42

    Nachtrag: RE 4048 (Abfahrt in München 17.05 Uhr) fährt ab 12.03.2007 ohne Halt bis Pfaffenhofen (Ilm), der Halt in Petershausen wird damit in diesem Zug werktags gestrichen! Damit reagiert man auf die Überbelegung. An Samstagen und Sonntagen hält dieser RegionalExpress weiter auch in Petershausen.

    (Quelle: Pressemeldung der DB AG vom 06.03.2007)

  12. Robert sagt:

    7. März 2007 @ 22:08

    Woah echt wo hast du das her das der Petershausener Halt gestrichen wird. Das ist genau das was ich brauche. Die Quellenangabe?

    // Edit:

    Ja jetzt habe ich die Pressemeldung gefunden. Find ich gut. Genau das was ich brauche.

  13. Alexander Hasler sagt:

    21. März 2007 @ 8:30

    Schon merkwürdig: jetzt, wo der München-Nürnberg-Express werktags um 17.05 Uhr ab München Hbf nicht mehr in Petershausen hält, erscheint mir der Zug noch voller als vorher! Bekommt man das Problem überhaupt nicht mehr in den Griff? Oder hat man im Gegenzug dafür Wagen gekappt? Ich verstehe es nicht!

  14. Andreas sagt:

    23. März 2007 @ 17:09

    Nein, Wagen wurden/werden keine abgehängt, die München-Nürnberg Pendelzüge fahren immer komplett mit 6 Wagen, jeden Tag, jeder Zug. Ich hatte noch keinen solchen Fall, aber wenn doch mal, dann wäre ein Wagen plötzlich oder vor Betriebsanlauf defekt und keiner der 4 Ersatzwagen greifbar.

    Aber vielleicht fahren jetzt einfach alle vorher verprellten Fahrgäste jenseits von Petershausen mit. :-)

  15. roland ibs sagt:

    27. Mai 2007 @ 19:23

    bin saftschubser auf dem münchen-nürnberg-express und kenne mich zwischenzeitlich sehr gut aus. sehr viele “petershausener” fahren per pkw nach pfaffenhofen und nehmen dann den re. ist immernoch schneller als die s-bahn. wagen werden NIE “abgehängst”. einzige ausnahme ist der steuerwagenbei einem dwfekt. dann fahren wir als sandwich

  16. Alexander Hasler sagt:

    31. Juli 2007 @ 11:18

    Gestern nachmittag war es nun sogar so weit gekommen, daß der MüNüX - Abfahrt in München Hbf 17.05 Uhr - wegen => lt. Lautsprecherdurchsage im Zug “zu hohem Fahrgästeaufkommen” die Abfahrt auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Eine geschlagene halbe Stunde später setzte sich das “Gefährt” dann endlich in Bewegung, aber erst nachdem der Zugbegleiter sämtliche in den Gängen stehende Fahrgäste herausgeworfen hat mit der Bitte, einen anderen Zug zu nehmen. Unglaublich, aber wahr! Die Fahrgäste waren stink-sauer und unglaublich verärgert über den Service der Deutschen Bahn. Diese wird auf absehbare Zeit nicht umhin kommen, während der Stoßzeiten auf dieser Strecke das Angebot deutlich (!) zu verbessern, sonst brauchen wir uns wegen der überfüllten Straßen nicht mehr zu wundern.

  17. Steini sagt:

    15. September 2007 @ 11:40

    Wann kapiert ihr mal das die Bahn den Nahverkehr nicht eigenwirtschaftlich fährt, sondern dass er vom Land bestellt wird. Den Service und die Kapazität bestimmt der Besteller der Freistaat Bayern. Die Bahn fährt nur die bestellten Leistungen. Ein Bäcker backt auch nicht mehr Torten, weil man für eine Feier mit 40 Personen nur 2 Torten bestellt hat.

  18. Alexander Hasler sagt:

    20. September 2007 @ 12:09

    Ob die Bahn lediglich die bestellten Leistungen des Freistaates Bayern fährt, interessiert mich nicht die Bohne! Wenn wir so recherchieren würden, liesse sich kein Verantwortlicher dingfest machen. Außerdem hat die Deutsche Bahn auch Möglichkeiten, den Freistaat auf diese Mißstände hinzuweisen. Dann hängt der Schwarze Peter eben beim Freistaat; na und?! Kein Grund, etwas nicht verbessern zu müssen.

  19. Mark sagt:

    30. September 2007 @ 9:44

    “Ob die Bahn lediglich die bestellten Leistungen des Freistaates Bayern fährt, interessiert mich nicht die Bohne!”
    Es wurde bereits Anfang des Jahres gemeinsam eine Lösung versucht zu finden. Die BEG also der Besteller sagt die Kapazitäten zwischen München und Ingolstadt sind völlig ausreichend denn es fährt kurz nach dem RE auch noch ein anderer Zug auf den man ausweichen kann die Fahrgäste m+üssten sich halt nur umstellen. Die DB Ihrerseits kann keine andere Lösung anbieten da der Fernverkehr keine Wagen mehr zum abgeben hat und somit keine verdichtung des Taktes angeboten werden kann. Verstärken der Züge ist auch unmöglich weil auf der NBS nur genau diese 6 Wagen an den Bahnsteig passen und weil man bei mehr als 6 Wagen zusätzliches Personal benötigt das wiederum die BEG nicht bezahlt da diese ja sagt Steigt auf andere Züge um

  20. Alexander Hasler sagt:

    2. Oktober 2007 @ 12:34

    Weiß denn jemand von Euch, ob in den nächsten Jahren auf dieser Strecke neue Züge fahren sollen? Meines Wissens wurden neue bestellt, jedoch nicht rechtzeitig genug zur Inbetriebnahme im Dezember 2006.

  21. Steini sagt:

    31. Oktober 2007 @ 17:02

    Die kommen erst mit der nächsten Ausschreibung oder wenn die DB Regio mit dem jetzigen Konzept die nächste Ausschreibung gewinnt, könnten die Zugverbände durchaus so bleiben. Die nächste Ausschreibung soll 2009 laufen. Der neue oder alte Betreiber nimmt den Verkehr dann zwischen 2011 und 2012 auf.

  22. Andreas sagt:

    20. November 2007 @ 4:37

    Soweit ich weiß, läuft der jetztige Vertrag mit DB Regio 7 Jahre, also bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013.

    Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 ändert sich erstmal praktisch gar nichts, außer dass die Zugnummern aller RE200-Züge auf München - Ingolstadt (- Nürnberg) nun auf irgendwas mit 40xx lauten. Aus dem RE 30145 wird neue RE 4035 und aus dem alten RE 4035 der neue RE 4005. Die Zugnummern sehen jetzt also für alle RE200 “schnell” aus. :-)

RSS feed for comments on this post · TrackBack URI

Kommentar hinzufügen