125 Jahre Nahverkehr in Nürnberg - Teil I
Nürnberg blickt in diesem Jahr auf die 125-jährige Geschichte seines öffentlichen Personennahverkehrs zurück: Am 25. August 1881 fuhr die erste Pferde-Straßenbahn vom Hauptbahnhof zum Plärrer. Dieses Ereignis wurde am Jubiläumswochenende vom 6. auf den 7. Mai 2006 kräftig gefeiert. Was es dort zu sehen gab und wie sich der Nahverkehr in Nürnberg im Wandel der Zeit entwickelt hat, das können Sie in dieser Artikel-Serie nachlesen, die mit dem heutigen ersten Teil ihren Anfang findet.
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Der traditionelle Pferdebahnwagen wurde auf einem Rundkurs auf dem Betriebshof an der Heinrich-Alfes-Straße eingesetzt.

1881 gründete der Bremer Kaufmann Heinrich Alfes die Nürnberg-Fürther Strassenbahn, die am 25. August 1881 zum ersten Mal als Pferdebahn zwischen dem Staatsbahnhof (dem heutigen Hauptbahnhof) und dem Plärrer verkehrte. Noch im selben Jahr kamen die Strecken vom Staatsbahnhof nach Maxfeld, vom Plärrer nach Fürth und von der Bauerngasse zum Laufer Tor hinzu. Die Pferdebahn existierte nicht lange, bereits im Jahr 1896 wurde die erste Linie auf den elektrischen Betrieb umgerüstet - zwei Jahre später wurden alle Linien elektrisch betrieben.
Hier wird die Pferdebahn gerade von einem GT6 (Wagen 334) überholt, der Pendelfahrten zwischen dem Betriebshof und dem historischen Depot St. Peter unternahm.

Am Samstagabend werden die Fahrzeuge wieder ins Depot St. Peter gebracht. Hier schiebt gerade Wagen 910 den Sommerwagen der Pferdebahn ins Depot.

Die Zeit der Pferdebahn währte nicht lange, bereits 1896 wurde auf den elektrischen Betrieb umgestellt. Im Bild rückt der erste Wagen der elektrischen Straßenbahn zum Fahrzeugkorso aus.

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